{"id":584,"date":"2020-12-13T17:30:14","date_gmt":"2020-12-13T17:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/digmit.tantemalkah.at\/?page_id=584"},"modified":"2021-03-09T10:38:04","modified_gmt":"2021-03-09T10:38:04","slug":"migrantinnen-gesundheit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/digmit.tantemalkah.at\/index.php\/startseite\/gesundheit\/arbeiten-gesund-bleiben\/migrantinnen-gesundheit\/","title":{"rendered":"Migrantinnen* &#038; Gesundheit"},"content":{"rendered":"\n<p>Frauen* und besonders Migrantinnen* arbeiten oft in <strong>Berufe<\/strong>n, die sehr <strong>anstrengend<\/strong> und <strong>schlecht bezahlt<\/strong> sind, zum Beispiel in der Pflege, im Handel\/Verkauf, im Dienstleistungsbereich oder in der Reinigung. <\/p>\n\n\n\n<p>Migrant*innen werden <strong>am Arbeitsmarkt<\/strong> in \u00d6sterreich <strong>diskriminiert<\/strong>. Es ist f\u00fcr Migrant*innen viel schwieriger, einen guten Job zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den <strong>Aufenthalt<\/strong> (Visum) und die <strong>\u00f6sterreichische Staatsb\u00fcrgerschaft<\/strong> brauchen Migrant*innen Arbeit und genug <strong>Einkommen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das macht <strong>Stress<\/strong> und <strong>Druck<\/strong>, Arbeit zu finden und diese nicht zu verlieren. Deshalb sind Migrant*innen oft gezwungen, unter schlechten Bedingungen und f\u00fcr wenig Geld zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcssen sie f\u00fcr den Aufenthalt (Visum), die \u00f6sterreichische Staatsb\u00fcrgerschaft oder auch den Bezug von Mindestsicherung oft auch <strong>Deutschpr\u00fcfungen<\/strong> machen. Auch das macht Stress.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der <strong>Lohnarbeit<\/strong> (= bezahlte Arbeit) machen <strong>Frauen*<\/strong> immer noch sehr oft den <strong>Haushalt<\/strong> und erziehen und betreuen die <strong>Kinder<\/strong>. Auch Hausarbeit und Kindererziehung k\u00f6nnen <strong>anstrengend<\/strong> sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem ist es f\u00fcr Migrant*innen schwieriger, Informationen zu bekommen, und sie sind auch weniger vernetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsicherer Aufenthalt<\/strong>, <strong>anstrengende Arbeit<\/strong>, <strong>nicht viel Geld<\/strong>, <strong>Diskriminierung<\/strong>, oft auch noch <strong>Hausarbeit<\/strong> und <strong>Kindererziehung<\/strong> \u2013 das alles macht <strong>Stress<\/strong>. <br><strong>Stress <\/strong>ist <strong>schlecht f\u00fcr die Gesundheit<\/strong>. Zu viel Stress kann zu <strong>k\u00f6rperlichen und psychischen Problemen und Krankheiten<\/strong> f\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Migrant*innen ist es schwieriger, sich im <strong>\u00f6sterreichischen Gesundheitssystem<\/strong> zurechtzufinden: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Es ist schwieriger f\u00fcr sie, <strong>Informationen<\/strong> zu bekommen \u2013 auch weil es diese oft nur in (schwierigem) Deutsch gibt.<\/li><li>Auch <strong>\u00c4rzt*innen sprechen<\/strong> meist nicht die <strong>Herkunftssprachen der Migrant*innen<\/strong>. <\/li><li>Viele Migrant*innen haben <strong>nicht genug Zeit<\/strong>, um zum\/zur \u00c4rzt*in zu gehen oder eine Therapie zu machen.<\/li><li>Viele Migrant*innen haben <strong>zu wenig Geld<\/strong> f\u00fcr Therapien und Selbstbehalte. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><br><br>Das <strong><u><a href=\"https:\/\/femsued.at\/\">Frauengesundheitszentrum F.E.M. S\u00fcd<\/a><\/u><\/strong> bietet <strong>Information<\/strong> und <strong>Beratung<\/strong> zum Thema <strong>Gesundheit von Frauen*<\/strong>. <br>Hier gibt es Beratung <strong>in mehreren Sprachen<\/strong>: <strong>Deutsch<\/strong>, <strong>Englisch<\/strong>, <strong>Bosnisch<\/strong>\/<strong>Kroatisch<\/strong>\/<strong>Serbisch<\/strong>, <strong>T\u00fcrkisch<\/strong>, <strong>Farsi\/Dari<\/strong>, <strong>Arabisch<\/strong> und <strong>Somali<\/strong>. <br>Bei F.E.M. S\u00fcd gibt es Information und Beratung zu verschieden Themen der Frauengesundheit wie Schwangerschaft, Sexualit\u00e4t, Verh\u00fctung, Geburt, psychosomatische Beschwerden und Krankheiten, \u00c4ngste, Depressionen, M\u00e4dchengesundheit, gesundes Altern und vieles mehr. <br>Es gibt auch kosteng\u00fcnstige Gespr\u00e4chs- und Bewegungsgruppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem bietet <strong><a href=\"http:\/\/www.frauenassistenz.at\/\">FEM S\u00fcd <u>FRAUENASSISTENZ<\/u><\/a><\/strong> Frauen mit psychischen und k\u00f6rperlichen Beeintr\u00e4chtigungen, chronischer Krankheit oder Behinderung mehrsprachige Beratung, Unterst\u00fctzung und Begleitung beim Zugang zum Arbeitsmarkt oder bei Problemen am Arbeitsplatz.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Auf <strong><u><a href=\"https:\/\/www.praxisplan.at\/e-suche.php\">praxisplan.at<\/a><\/u><\/strong> kann ich eine\/n <strong>\u00c4rzt*in in Wien<\/strong> suchen, die meine Muttersprache spricht (<a href=\"https:\/\/digmit.tantemalkah.at\/index.php\/startseite\/gesundheit\/ich-suche-eine-n-arztin\/arztinnen-in-wien\/\" data-type=\"page\" data-id=\"287\">Wie suche ich ein\/e \u00c4rzt*in auf praxisplan.at?<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauen* und besonders Migrantinnen* arbeiten oft in Berufen, die sehr anstrengend und schlecht bezahlt sind, zum Beispiel in der Pflege, im Handel\/Verkauf, im Dienstleistungsbereich oder in der Reinigung. 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